Erfolgreich zurück aus der Wüste
Platz 1 Geländewagen G2 für das Daktec-Rallye-Team
und Platz 3 in der Gesamtwertung

daktecdaktec
Diverse Berichte vom Online-Magazin Marathonrally.com hier


hier die Bilder
DAKTEC-Rallyeteam auf der Erg Orientalrallye 2006
........ein Pressebericht aus Sicht des Teams
Die Entscheidung, an der Erg-Oriental-Rallye 2006 teilzunehmen, fiel dem Daktec-Rallyeteam um Teamchef Matthias Krüger in diesem Jahr nicht schwer.Zahlreiche Teams nutzten die angebotenen Rallye-Servicepakete der Firma DAKTEC aus dem brandenburgischen Rathenow  für ihre Fahrzeuge und schnell stieg die Zahl der Autos im Team auf sieben in der Profiwertung und auf zwei in der Challengewertung an.Um den Service abzusichern kam der bewährte Mercedes-LKW zum Einsatz. Ein komplett ausgebauter Service-LKW, hoch geländegängig und mit allen Werkzeugen für Reparaturen abseits der Zivilisation beladen, machte sich vom 06.10.2006 bis zum 21.10.2006 auf den Weg nach Tunesien.Zusätzlich wurde noch ein Mitsubishi Pickup als Quickserviceauto eingesetzt.Insgesamt war die Zahl der Teammitglieder auf 24 angestiegen.
Allein vier Mechaniker kümmerten sich während der Rallye um die technische Sicherheit der Rallyefahrzeuge.Die Firma „DAKTEC“ ,Tochterunternehmen des Rathenower Autohauses Krüger, beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Spezialumbauten von Geländewagen, Umbauten für Fernreisen, Rallye-und Trophy-Speziallösungen.Nach dem Start der international besetzten Rallye waren rund 2.500 Wertungskilometer zu bewätigen.
Jeden Morgen, nachdem die Teams gestartet waren, musste der LKW teilweise auf der schweren, fast unbefahrbaren Rallyeroute zum nächsten Camp. Berge, Sandpassagen und Geröll, nichts konnte das Service-Team aufhalten.
Zum Glück hatte der Tag 24 Stunden. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde die ganze Nacht an den Fahrzeugen gearbeitet.Viel ging kaputt auf den teilweise extrem schwierigen Etappen.
Landrover, Mitsubishi, Toyota, Mercedes und Nissan waren harte Konkurrenten im Kampf um die Sekunden.
Service wurde groß geschrieben.Abends gaben die Fahrer nur ihrem Schlüssel ab, eine Schadensaufnahme wurde gemacht und oft war Improvisationstalent gefragt. Rahmen schweißen, Kühler tauschen, Elektrik reparieren, Räder runter, Bremsen checken, Reifen prüfen, alles lief nach einem vorher genau festgelegten Plan ab.
Alles unter Extrembedingungen und bei teilweise 40° Grad im Schatten.
Bis in die Morgenstunden wurde gearbeitet, 3-4 Stunden Schlaf mussten reichen und weiter ging es zum nächsten Camp.
Matthias Krüger:" Wir haben uns sehr gefreut über die rege Buchung unserer Rallyeservice-Pakete.Wolfgang Pasetti/Steffen Marganus waren auf einem Toyota J9 dabei, Peter Mühmel und Astrid Lottermoser auf einem Mitsubishi Pajero V20, Dr.Ulli Müller und Dr.Michael Merkt auf einem EVO-Defender, Daniel Stammel und Co auf einem über 20 Jahre alten Mitsubishi Pajero,Andreas Wulf und Anja Bork auf ihrem perfekt umgebauten Nissan Pickup, Willi Ropertz und Ilja Sivonjic auf einem stark modifizierten Nissan Patrol.In der Challengeklasse starteten Werner und Pauline Phal auf einem umgebauten Mazda B2500 Pickup und Helmut Stammel mit Frau auf einem Toyota J9."
Trotz des Organisationsstresses liess es sich Teamchef Matthias Krüger nicht nehmen, zusammen mit seinem Sohn Robin Krüger auf einem Nissan Terrano V6 in Wertung zu starten.So traf man sich bei schlechtem Wetter im Hafen von Genua, die Fähre nach Tunis kam erstaunlich pünktlich, die Überfahrt war ruhig.Am 9.10.2006 fand der Prolog der Rallye am Strand von Hamameth statt.Hier wurde über eine kurze Distance von 8 Kilometern nur die Startreihenfolge für die erste Etappe von Gabes nach Douz ausgefochten.Auf dieser ersten Etappe ,auf schnellen Pisten und kleinen Dünen kam der Rallyetross, der immerhin aus 57 Wertungsfahrzeugen bestand, zügig voran.
"Es lief von Anfang an gut für unser gesamtes Team und so landeten fast alle Teammitglieder auf vorderen Plätzen", berichtet Matthias Krüger.
Nach einem nicht so schönen und materialintensiven Rundkurs um Douz ging es am nächsten Tag zur Etappe von Douz nach Ksar Ghilane.
Matthias Krüger:“ Ich kannte die Strecke von privaten Reisen sehr gut und kenne auch die Tücken der Dünengürtelüberquerungen.“
Diese Chance nutzte der Brandenburger Matthias Krüger und sein Sohn Robin, die mit ihrem Nissan Terrano den richtigen Weg fanden und somit ihren ersten Etappensieg vor den Slowenen Janez Slavko Krivic und Darko Goriup (Mercedes G) , Koepp/Janke  auf Mercedes G und vor Rallyeprofi Andrea Mayer ( KOS-Buggy) einfahren konnten.
Bittere Pille dieses Tages, der Toyota vom italienisch-deutschen Team Pasetti/Marganus kam mit schwer beschädigter Vorderachse in`s Ziel und konnte von den Mechanikern nur noch für die Rückreise nach Europa notdürftig repariert werden. Das war das Aus für die Beiden.
Der Ruhetag in der traumhaften Oase Ksar Ghilane wurde dazu genutzt, die Fahrzeuge für die kommenden Marathonetappen vorzubereiten.Insgesamt 1.200 Kilometer lagen jetzt vor den Teams.Am übernächsten Tag ging es nach El Borma, im südlichen ,tunesischen Sperrgebiet gelegen.
Matthias Krüger:“Im Führungsfeld entbrannte ein heißer Kampf, mal lagen wir vorn dann wieder das  slowenische Team.Bei Kilometer 150 dann der erste Rückschlag, Achsbruch, eine Vorderfeder verloren, was nun? Noch konnten wir das Auto fahren, wenn auch eingeschränkt. Wir fanden wir den richtigen Weg nach El Borma.Fast das gesamt Rallyefeld jedoch verfuhr sich durch einen Roadbookfehler und so waren wir und Peter Mühmel auf seinem Mitsubishi, mit wenigen Anderen, in der Lage, trotz der defekten Achse noch eine gute Zeit herauszufahren.“  
Abends im Camp wurde an allen Autos schwer gearbeitet.Am nächsten Morgen waren so alle Fahrzeuge des Teams startbereit zur Königsetappe El Borma-Bordj el Khadra/Tiaret.Bis zu 300 Meter hohe Dünen waren auf 180 Kilometer zu durchqueren.Mit einem unangenehmen Gefühl im Magen wagten sich die Team an die Herausforderung.
Matthias Krüger:“ Diese Dünnen kannte ich bisher nur aus Libyen, schnell zu fahren, jedoch nur mit genauer Navigation zu bewältigen. Kompliment an den Veranstalter, mehr davon im nächsten Jahr.“
Auf dieser Etappe, die sich als unspruchsvoll zu fahren zeigte, zog sich das Feld dann auch sehr weit auseinander.Eine Vorentscheidung der Rallye ließ sich nun schon erahnen.Jedoch lagen noch vier Etappen vor den Teilnehmern.Hier konnte noch vieles passieren.Und nach Murphys Gesetzt passierte es auch.Beim Defender-Team  Müller/Merkt verbog sich die Spurstange derart, dass das Ziel nur noch  im Schritttempo erreicht werden konnte.
“Jedoch konnte unser Serviceteam auch dieses Problem schnell beheben, wir waren gespannt was noch so alles kommen sollte...“ so Matthias Krüger.
Die Etappe Tiaret-Mabtou am nächsten Tage war Streckengleich mit den Servicerouten für die LKW.
“Wie auf der Autobahn, mit 90 Km/h zu fahren“ war die Aussage der Veranstalter.
Matthias Krüger: „Kurz nach dem Start sah ich dann die „Autobahn“.
Sanddünchen, Felsen, Flussbetten, extrem steinige Ebenen, Bergpassagen und noch einiges mehr. Mitten in der Etappe hielten wir an, holten das Sat-Telefon aus dem Kofferraum und riefen die LKW-Crew an. Ich empfahl meinen Leuten umzukehren und eine andere Route zu suchen. Ich bekam nur eine kurze Antwort “Wir sind schon durch“ Ab diesen Tage wusste ich, dass die Truppe auf dem Service-LKW durch nichts aufzuhalten war und musste mir nun viel weniger Sorgen machen“
Entlang der libyschen Grenze ging es Richtung Mabtou, ein Außencamp bestehend aus einem Brunnen und dem, was 1000 Kamele in 1000 Jahren hinterlassen hatten.Sehr windig, nicht sehr einladend, jedoch immer das schöne Hotel am nächsten Tage in Tataouine vor Augen. Entsprechend schnell fuhr auch Teamkollege Peter Mühmel seine Co-Pilotin Astrid Lottermoser auf der Etappe Mabtou-Tataouine ins Hotel und rückte so auf den 5. Platz in der Gesamtwertung PKW vor. Team Krüger/Krüger konnten ihren dritten Platz trotz wiederholter Probleme an der Achse halten.
Ab diesem Tage lagen nur noch diese beiden Teams unter den Top Ten in der Rangliste.
Mit genügend Zeitreserve auf die Verfolger ließen es Team Krüger/Krüger am nächsten Tage aus der Etappe Tataouine-Kairouan ruhig angehen und schonten das Material für die letzte Strandetappe in Hamameth.
Eigentlich wollten die drei ersten Teams im „Formationsflug“ pressewirksam die Ziellinie gemeinsam überqueren, jedoch....
Matthias Krüger:„Es hatte geregnet, war sehr windig und so gab es nur einen circa vier Meter breiten Streifen am Strand der nur mit Untersetzung , Allrad  und Vollgas zu fahren war.Kurz nach dem Start zeigten sich dann am Nissan Terrano Überhitzungsprobleme.Auch das slowenische Team mit ihrem Mercedes G mit Sprintermotor hatte damit zu kämpfen.40 Kilometer Strand lagen vor uns.Wir überholten die Slowenen, die schon kurz nach dem Start Schritttempo fuhren und trafen zu spät die Entscheidung, langsam zu fahren. Bei Kilomter 8 platzte ein Kühlerschlauch.
Wir mussten mit ansehen, wir das gesamte Rallyefeld an uns vorbeifuhr.Nur die Slowenen hielten an und halfen, den Defekt zu reparieren.Zum Glück hatten wir Schellen, Schlauch und Reservewasser dabei. Als letzte fuhren wir gemeinsam durch das Ziel und die alles bewegende Frage war: „Hat es noch gereicht?“
Mit 2 Stunden Vorsprung auf die Verfolger waren wir losgefahren, auch das slowenische Mercedesteam.Und es reichte.Platz drei in der Gesamtwertung war uns sicher und der Klassenssieg Geländewagen G2 auch. Glücklich bedankten wir uns noch einmal beim slowenischen Team für soviel Sportlichkeit und konnten abends glücklich bei der Siegerehrung unsere Pokale übernehmen.Gratulation an alle Teammitglieder für die guten Platzierungen und einen herzlichen Dank an die Servicecrew für den unermüdlichen Einsatz“
Nach dem Endstand ergab sich für das Daktec-Rallyeteam folgende, sehr erfolgreiche Platzierung:

Pkw und Lkw Gesamtwertung

Ausser Wertung- Mayer/Rohde (D) | KOS Kumho Buggy | 21:56:11

01) Koepp/Janke (D) | Mercedes G | 22:47:17
02) Krivic/Goriup (SLO) | Mercedes G | 24:15:33
03) Krüger/Krüger (D) | Nissan Terrano I | 25:42:26
04) Eisenmann/Wolfram (D) | Toyota Landcruiser | 26:40:24
05) Egger/Wagner (AT) | Toyota Landcruiser | 28:03:33
06) Klibisch/Meng (D) | Toyota Landcruiser | 29:00:05
07) Mühmel/Lottermoser (D) | Mitsubishi Pajero | 29:19:59
08) Rohde/Mörlein (A) | Pinzgauer | 29:43:35
09) Alexander/Neubauer (A) | Pinzgauer | 30:03:48
10) Sand/Jagowski (D) | Mercedes G | 30:23:22
11) Baumann/Flückiger (CH) | Toyota Landcruiser | 32:28:26
12) Wulf/Bork (D) | Nissan Navara | 33:35:21
13) Stammel/Behlen (D) | Mitsubishi Pajero | 35:03:08
14) Ropertz./Sivonjic (D) | Nissan | 35:56:28
15) Müller/Merkt (D) | Landrover Defender | 35:56:31

16) Prager/Patschek (D) | Landrover Defender | 36:20:22
17) Prehl/Sauer (D) | Suzuki Samurai | 39:48:55
18) Magg/Richert (D) | Saurer Lkw | 40:17:32
19) Misson/Skivic (SLO) | Nissan Patrol | 41:19:55
20) Fries/Märker (D) | Nissan Pickup | 47:58:43
21) Kretz/Winter (A) | Pinzgauer | 50:40:29
22) Falk/Preisch (A) | Mitsubishi Pajero | 78:14:46
23) Kilzer/Bayerlein (D) | Landrover Proto | 87:33:27
24) Bruckner/Bruckner (D) | Mitsubishi Pajero | 87:33:27
25) Barger/Sprinzing (D) | K.A. | 87:33:27


Pkw Gruppenwertung Klasse G2

01) Krüger/Krüger (D) | Nissan Terrano I | 25:42:26
02) Sand/Jagowski (D) | Mercedes G | 30:23:22
03) Baumann/Flückiger (CH) | Toyota Landcruiser | 32:28:26
04) Wulf/Bork (D) | Nissan Navara | 33:35:21
05) Ropertz./Sivonjic (D) | Nissan | 35:56:28

06) Bruckner/Bruckner (D) | Mitsubishi Pajero | 87:33:27

Pkw Gruppenwertung Klasse G3

01) Krivic/Goriup (SLO) | Mercedes G | 24:15:33
02) Eisenmann/Wolfram (D) | Toyota Landcruiser | 26:40:24
03) Egger/Wagner (AT) | Toyota Landcruiser | 28:03:33
04) Klibisch/Meng (D) | Toyota Landcruiser | 29:00:05
05) Prager/Patschek (D) | Landrover Defender | 36:20:22
06) Prehl/Sauer (D) | Suzuki Samurai | 39:48:55
07) Misson/Skivic (SLO) | Nissan Patrol | 41:19:55
08) Fries/Märker (D) | Nissan Pickup | 47:58:43
09) Falk/Preisch (A) | Mitsubishi Pajero | 78:14:46

Pkw Gruppenwertung Klasse G4

01) Rohde/Mörlein (A) | Pinzgauer | 29:43:35
02) Alexander/Neubauer (A) | Pinzgauer | 30:03:48
03) Stammel/Behlen (D) | Mitsubishi Pajero | 35:03:08
04) Kretz/Winter (A) | Pinzgauer | 50:40:29
05) Barger/Sprinzing (D) | K.A. | 87:33:27

Pkw Gruppenwertung Klasse P1

01) Koepp/Janke (D) | Mercedes G | 22:47:17
02) Mühmel/Lottermoser (D) | Mitsubishi Pajero | 29:19:59
03) Müller/Merkt (D) | Landrover Defender | 35:56:31
04) Kilzer/Bayerlein (D) | Landrover Proto | 87:33:27

Lkw Gruppenwertung

01) Magg/Richert (D) | Saurer Lkw | 40:17:32

Motorräder Gesamtwertung

01) Brunner, Peter (CH) | KTM 450 EXC | 19:07:03
02) Schenk, David (CH) | KTM 450 EXC | 19:20:26
03) Groscher, Sven (D) | KTM 525 | 20:53:25
04) Kaufmann, Stephan (CH) | KTM 450 EXC | 21:44:14
05) Wicki, Rainer (CH) | Yamaha TwoTwin | 22:13:55
06) Gücbilm, Gütecin (TR) | Yamaha WR 450 | 22:41:58
07) Ziegler, Björn (D) | Suzuki 450 | 24:10:37
08) Huibrechtse, Alexander (NL) | Husaberg | 27:55:57
09) Vliethland, Jan (NL) | KTM 640 Rally | 29:47:47
10) Duijzer, Albert (NL) | Suzuki 400 | 30:01:49

11) Veth, Robert (NL) | KTM 450 EXC | 30:05:39
12) Ritter, Christian (CH) | KTM 450 EXC | 30:17:26
13) Reuters, Rasmus (D) | KTM LC4 | 33:10:06
14) Frank, Roger (D) | Yamaha 600 | 34:08:51
15) Kahrs, Katrin (D) | Yamaha WR 450 | 36:04:54
17) Studler, Pawel (CH) | KTM LC4 | 37:15:02
18) Adelmeyer, Paulus (NL) | Suzuki DR 400 | 39:31:35


Mit der Marke   haben wir alle Aktivitäten unseres Unternehmens gebündelt.In den letzten Jahren haben wir das Off-Road-und Reisezubehörgeschäft erheblich erweitern können.Durch Zusammenarbeit mit zahlreichen Herstellern und Lieferanten sind wir heute in der Lage, fast sämtliche Wünsche und Aufträge zu erfüllen.Von der Umrüstung diverser Allradmarken,die Lieferung  und Montage von Dachzelten und Zubehör bis hin zum kompletten Rallyeservice in den Weiten der Sahara, alles ist machbar.......
www.daktec.de
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